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Regierung und Parlament rücken Corona-Helden in den Mittelpunkt

Gedenken statt Feiern zum Tag der Deutschsprachigen Gemeinschaft


Bild: DG.be

Rund um den Festtag der Deutschsprachigen Gemeinschaft am 15. November dürfen sich die Ostbelgier bereits traditionell auf ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm freuen. Nicht so in diesem Jahr, in dem Corona auch

diesen Plänen einen dicken Strich durch die Rechnung machte. Stattdessen wenden sich Parlamentspräsident Karl-Heinz Lambertz und Ministerpräsident Oliver Paasch nun per Videobotschaft an die Bevölkerung und rücken dabei die Menschen in den Mittelpunkt, die sich in den zurückliegenden Monaten ganz besonders in den Dienst ihrer Mitbürger stellten.

Stellvertretend für sie alle gingen nach einem entsprechenden Aufruf zahlreiche Benennungen von „Corona-Helden“ ein, jede einzelne ein Zeugnis gelebten Zusammenhalts in schwierigen Zeiten. Krankenpflege, Maskennähen, Einkäufe tätigen für Alleinstehende oder Bedürftige, Räume desinfizieren,… vielseitig sind die Hilfsleistungen, die Menschen aus unserer Region einander zuteilwerden ließen und lassen – Solidarität, die nicht hoch genug bewertet werden kann und die einen herausragenden Platz haben soll an diesem besonderen Feiertag.


Ministerpräsident Oliver Paasch, der den Angehörigen der in den vergangenen Monaten verstorbenen sowie den derzeit unter COVID-19 leidenden Menschen sein Mitgefühl ausspricht, lässt keinen Zweifel daran, dass die Deutschsprachige Gemeinschaft in dieser schwierigen Zeit an der Seite ihrer Bürgerinnen und Bürger steht.

Auch gilt es nun, „die richtigen Lehren aus der Krise zu ziehen. Die Regierung hat dem Parlament vorgeschlagen, 600 Millionen EUR in unseren Standort zu investieren. Mit diesem Geld wollen wir beispielweise die Gesundheitsversorgung stärken, die Seniorenpflege aufwerten und die Bildungsqualität weiter verbessern.

Mit diesem Geld wollen wir auch unseren Beitrag leisten zum Klimaschutz und für eine moderne digitale Infrastruktur sorgen. In jeder Krise steckt eine Chance. Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass unsere Heimat auch nach der Krise eine lebenswerte Region mit hoher Lebensqualität und mit vielfältigen Lebensperspektiven bleibt“, so

Oliver Paasch.


Auch aus Sicht von Parlamentspräsident Karl-Heinz Lambertz kommt es in der augenblicklichen Situation vor allem darauf an, gemeinsam und solidarisch gegen die Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen: „Wenn wir dabei erfolgreich sein wollen, müssen wir unsere Kräfte bündeln und alle an einem Strang ziehen. Gemeinschaft und Gemeinden, Betriebe, Einrichtungen und Vereinigungen, Bürgerinnen und Bürger können gemeinsam einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass wir die Epidemie in den Griff bekommen, ihre negativen Folgen für die Wirtschaft, die Gesellschaft und das Alltagsleben möglichst klein halten und uns zielstrebig auf die Zeit nach der Epidemie

vorbereiten.“


Neben dem klassischen Empfang zum Tag der DG in Eupen und dem breiten Veranstaltungsprogramm fällt auch der traditionelle Empfang der innerbelgischen und ausländischen Partner der Gemeinschaft durch die Regierung, der alljährlich am 15. November in der Brüsseler Vertretung stattfindet, der Pandemie zum Opfer. Ihnen ruft sich die DG ebenfalls in Form einer Videobotschaft des Ministerpräsidenten in Erinnerung, kombiniert mit einem personalisierten Ostbelgien-Präsent.

Link zum Video: http://www.ostbelgienlive.be/desktopdefault.aspx/tabid-6905/11277_read-

62010/)

Quelle:Kabinett Ministerpräsident Oliver Paasch

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