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Hitze- und Ozonbelastung: Warnphase ausgerufen

Von vielen lange herbeigesehnt – für andere gefährlich: In den nächsten Tagen ist
mit hochsommerlichen Temperaturen zu rechnen. Die Belgische Interregionale
Umweltagentur (IRCEL – CELINE) kündigt ab dem 5. August eine Hitzewelle an.

Bild : Gerd Altmann auf Pixabay 

 

Es werden Temperaturen bis 32 Grad erwartet. Mit hohen Ozonwerten, die die
Atemwege reizen können, ist ebenfalls zu rechnen. Besonders ältere Menschen,
chronisch Kranke, Schwangere und kleine Kinder leiden unter Hitze und
Ozonbelastung. Dabei genügen wenige Maßnahmen, um gesundheitliche Schäden zu
vermeiden.
Was kann ich tun, um mich gegen Hitze- und Ozonbelastungen zu schützen?


Speziell für Senioren, chronisch Kranke, Schwangere und Kleinkinder gelten folgende
Empfehlungen: Sich innen aufhalten, denn dort ist man nicht direkt der Sonne
ausgesetzt und die Ozonkonzentration ist wesentlich niedriger. Sie sollten sich im
Freien nicht körperlich betätigen, die Wohnräume tagsüber verdunkeln, den Körper
durch feuchte Tücher oder Duschen abkühlen, leichte Mahlzeiten zu sich nehmen, z. B.
Obst und Gemüse und vor allem mehr Wasser als üblich trinken. Für den Notfall sollte
die Telefonnummer des Rettungsdienstes (112) und des Hausarztes griffbereit sein.
Bitte bedenken Sie, auch trotz der Hitzewelle, die Richtlinien der Corona-Epidemie
weiterhin zu beachten. Senioren und chronisch Kranke sind jetzt besonders gefährdet.
Hitze ist kein wirksames Mittel gegen das Coronavirus!

 

Jeder sollte besonders auf Menschen in seinem Umfeld achten, die an Durchfall,
Nierenfunktionsstörungen, Lungen- oder Herzerkrankungen leiden. Bei diesen
Personen ist der Wasserhaushalt im Körper oft nicht im Gleichgewicht. Menschen, die
an Krankheiten des zentralen Nervensystems leiden, sind ebenfalls gefährdet: Sie
nehmen die Hitze eventuell nicht als Risiko wahr.


Wer Medikamente einnehmen muss oder Angehörige hat, die Medikamente
einnehmen müssen, sollte ebenfalls besonders aufmerksam sein. Denn manche
Medikamente verschlimmern die Auswirkungen der Hitze. Das gilt beispielsweise für
Entwässerungsmittel, Medikamente gegen Entzündungen, gegen niedrigen Blutdruckoder Arzneimittel, die die Körpertemperatur erhöhen. Wer solche Medikamenteeinnimmt, sollte mit seinem Arzt besprechen, ob die Dosis eventuell angepasst werden muss.

 

Was ich kann ich gegen hohe Ozonkonzentrationen unternehmen?  m Alltag kann jeder einen kleinen Beitrag leisten, um die Ozonkonzentration zuverringern. Hier sind ein paar Tipps:

 

-weniger mit dem Auto fahren;

-öffentliche Verkehrsmittel benutzen;

-kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen;

-Geschwindigkeitsbegrenzungen respektieren und eine „sportliche“ Fahrweisevermeiden, d. h. Beschleunigungen und eine     hochtourige Fahrweise;

-keine lösungsmittelhaltigen Lacken verwenden, stattdessen Farben aufWasserbasis;

-Tanken bei großer Hitze vermeiden;

-eine sparsame und effiziente Heizungsanlage verwenden

-Gebrauch von Klimaanlagen vermeiden, stattdessen das Haus gut dämmen.Ausführliche Informationen finden Sie auf

 

www.ostbelgienlive.be.Stündlich aktualisierte Ozonwerte können Sie unter  www.irceline.be abrufen. Aktuelle Wettervorhersagen erfahren Sie auf www.meteo.be.

 

 

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